"........besser links denken und recht handeln als rechts denken und link handeln."

 (Zu meiner Formulierung aus der Studentenzeit als "Spät-68er" stehe ich noch  heute.

Ihr verdanke ich meinen aufrechten Gang).

 

  

 

 

ICH WEISS, WAS ICH NICHT WEISS

a work in progress since 2015 –

deadline 2022

 

BISHERIGE KAPITEL:

AN DER EPOCHENSCHWELLE DES GENERATIONENWECHSELS

VOM ANALOGEN HIN ZUM DIGITALEN

DIE DEKADENZ DER ALPHABETISIERUNG UND DER TOD DER PHOTOGRAPHIE

DIE ARCHAIK DER VISUELLISIERUNG 

EINFÜHRUNG IN DIE S-THETIK:

 

VON DER GLOBALISIERUNG ZUR GLOBULISIERUNG DES HUMANEN

 

PROJEKTVERLAUF BISHER:

 

2014/15 ABSCHLUSS DER MATERIALIENSAMMLUNG UND DER DIDAKTISCHEN KONZEPTE ZU DEN BEREICHEN BILDENDE KUNST/

VISUELLE KOMMUNIKATION UND IHRER KULTURELLEN VERFLECHTUNGEN MIT PERFORMATIVEN AUSDRUCKSFORMEN,  VOR ALLEM DER MUSIK.

 

TEIL 1: „BESTANDSAUFNAHME 2014“

10 BILDBÄNDE IN ZUSAMMENARBEIT MIT SILVIA MAYER ALS VORARBEITEN

ZUR S-THETIK

 

TEIL 2: ab 2016 MATERIALIENSAMMLUNG   

      ALS BRÜCKENSCHLAG ZU EINER 

      KULTURGESCHICHTE IM       

      ANSCHLUSS AN EGON FRIEDELL 

      bzw. WILL + ARIEL DURANT.

 

TEIL 3:

ab 2017 -

ÜBER DEN BEGRIFFE-WANDEL AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM KULTURELLEN UND (SPRACH-) PHILO-SOPHISCHEN BEGRIFFE-WANDEL SEIT HEGEL:

S-THETISCHER SCHWERPUNKT DABEI IST DIE DIAMETRAL DAZU VERLAUFENDE  GLOBULISIERUNG SEIT DEN 1960ern ALS ENTWURF EINER META-ÄSTHETIK IN DER ANACHRONISTISCHEN FORM ANALOGER NACHSCHLAGEWERKE

 

TEIL 4: Jänner 2020 -

ÜBERGANG ZUR KARTOGRAPHIERUNG UND VISUALISIERUNG INHALTLICHER KRITERIEN, TLW. IN ESSAYISTISCHER FORM – DAMIT ENDE DER THEORIE-SETZUNG UND ERSTMALS ÖFFNUNG HIN ZUR ÖFFENTLICHEN KUNSTPRAXIS

 

TEIL 5: März 2020

RAPPROCHEMENT –

DAS ERSTE PROJEKT DER S-THETIK:

EXODUS MUSEUMQUARTIER – AUFTRAGGEBER: BÜRO FÜR INTERAKTION – THOMAS MEYER

TEIL 6: Jänner 21 - RAPP-ON-LINE

        6.1. DER THEMENZYKLUS

TEIL 7: Feber 21 –

        7.1. SCHWERPUNKTTHEMEN

        7.13.1 ff – Mai 21

        DAS IST  (IMMER NOCH)

        KEINE KUNST

TEIL 8: Mai 21 HOMMAGEN

 

in Vorbereitung 

TEIL 9:

BERG – BILD – PERSPEKTIVEN:

            DIE BERGPARABEL

VOM ORTEN PERSPEKTIVISCHER

ZENTREN UND DEM AB-BILD-EN

DER AUS-SICHT

 

TEIL 10:

STEIN – SITZ – WORT:

             DIE STUFENPARABEL

          VOM STEIN ALS (W)ORT DES

          DENKENS UND DEM SITZ

          DES SELBST 

DODERERS EPOCHÉ AN DER

SCHWELLE ZWISCHEN 

DEKADENZ UND ARCHAIK –

        S-THETIK ALS ABGRENZUNG

         GEGENÜBER APPERZEPTIONS- 

         VERWEIGERUNG UND

         ÄSTHETIZISMUS

 

TEIL 11:

HOF – TON – BEWEGUNG:

           DIE SPIRALEN-PARABEL 

         BAHN-HOF, EKI UND LE GARE:

         VON MUSEUMSVERBOTEN, DEM

         VERABSCHIEDEN UND DEM

         KLANG TONLOSER FILMKÜSSE

 

         EINE ´PATAPHYSISCHE ESKAPADE

         VON „ZUGANG“ BIS „ABGANG“.

 

TEIL 12:  FILL IN, FADE OUT:

VOM KREISSCHLUSS ALS AUFLÖSUNG UND VERSCHWINDEN

 

(GEPLANTE DEADLINE: 2022)

 

e.mail: walterkortanek@yahoo.de

 

AUS DEM KATALOG:

 

SÄMTLICHE ABBILDUNGEN SIND UMSETZUNGEN DER JEWEILIGEN KAPITELÜBERSCHRIFTEN MEINER THEORETISCHEN UND PRAKTISCHEN AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM BEREICH AESTHESIS (s. APPERZEPTION / BEWUSSTE WAHRNEHMUNG)

IN FORM EINES SEIT JAHREN SICH ENTWICKELNDEN PROJEKTES, URSPRÜNGLICH GEDACHT ALS VISUALISIERUNG MEINER SCHRIFTEN AUS 40 JAHREN LEHRTÄTIGKEIT.

MITTLERWEILE HABEN SICH DIE ANSÄTZE VON EINER URSPRÜNGLICH  PARODISIERENDEN DIDAKTIK HIN ZU EINER ERNSTGEMEINTEN ANALYSE DER TRINITÄT BILD-WORT-TON IN ANLEHNUNG AN SEMIOTISCHE UND PSYCHOANALYTISCHE VERFAHRENS-REGELN ENTWICKELT.

IN EINEM ZUSAMMENFÜHRENDEN PROZESS WERDEN BIS INS JAHR 2022 DIE BEHANDELTEN BEGRIFFE UND THEMEN IN FORM VON STILLS, STORYBOARDS UND BILDSEQUENZEN AN VERSCHIEDENEN SCHAUPLÄTZEN UND DREHORTEN ALS KINEMATOGRAPHISCHE BILD-SETZUNGEN ZUSAMMENGEFÜHRT.

 

DABEI BEDIENE ICH MICH SCHWERPUNKTMÄSSIG DREIER SEMIOTISCHER EBENEN:

 

EBENE 1 – FACEBOOK:

IN UNREGELMÄßIGEN, TLW. DEM ZUFALLSPRINZIP VON CAGE FOLGEND, UND JEDERZEIT SITUATIONSBEDINGT VARIABLEN POSTINGS ENTSTEHT AUF MEINEM PROFIL (IM FEED ERSCHEINEN IMMER NUR „EINZEL-BILDER“) EINE ART SLIDING-SHOW, DIE IM REVIEW DIE STRUKTUR DES PROJEKTES AB-BILDET, WOBEI KÜNFTIG NACH MÖGLICHKEIT AUF SPRACHLICHE ERWEITERUNGEN VERZICHTET WIRD.

FÜR DIESE VERWEISE ICH AUF

 

EBENE 2 - HOMEPAGE:

HIER FINDET SICH EIN MINIMUM AN THEORETISCHEN GRUNDLAGEN UND WEITERFÜHRUNGEN ZUR S-THETIK

(DIE KOMMUNIKATION DER AM PROJEKT INTERESSIERTEN UNTER-EINANDER WIRD WIE BISHER INTERN ÜBER MESSENGER UND e-MAIL ABGEWICKELT).

 

EBENE 3 - KATALOG:  

AUFBEREITUNG DER PRÄSENTATIONEN UND INSTALLATIONEN FÜR DAS JAHR 2022 MITTELS ANALOGER UND DIGITALER KOMMUNIKATIONS- UND INTERAKTIONS-FORMEN.

 

 

S-THETIK

DAS SEIN S-ICH SELBST- SEHEN

ALS THETIK / TÄTIG(KEIT)

 

SPRACHE IST DER BASTARD VON BILD UND KLANG

 

DIE S-THETIK BERUHT AUF DER MANCHERORTS ALS PATHOLOGISCH EINGESCHÄTZTEN SONDERBEGABUNG DES DENKENS IN BILDERN – DIESES IST ALLERDINGS WEDER GLEICHZUSETZEN MIT DENKEN MIT BILDERN bzw. BILD-HAFTEM / BILDLICHEM DENKEN,

NOCH ZU VERWECHSELN MIT BEGRIFFLICH-ASSOZIATIVEM DENKEN.

 

ZWAR WIRD DIESES THEMA AUCH IN VERBINDUNG MIT KYBERNETIK + KI (z.B. O.WIENER) SERIÖS BEHANDELT, ALLGEMEIN JEDOCH WURDE ES BISHER ZUMEIST AUF DER PÄDAGOGISCHEN EBENE DER VISUELLEN LERNTYPOLOGIE BELASSEN (UND AUCH DORT FEHLT HÄUFIG DIE VERBINDUNG ZU ELEMENTAREN WAHRNEHMUNGS-IRRITATIONEN WIE LEGASTHENIE).

WIE KÖNNTE ES AUCH ANDERS SEIN – WIE SOLLTE DENN SINNVOLLER ERFAHRUNGSAUSTAUSCH AUSSEHEN, WENN DIESER NICHT AUF DER  AUGENHÖHE EIGENER ERFAHRUNG GEGEBEN IST?

 

VERSCHÄRFT WIRD DIE UNMÖGLICHKEIT SPRACHLICHER ERKLÄRUNG DIESER FÄHIGKEIT DURCH ZUSÄTZLICHE GRATWANDERUNGEN AN DEN GRENZEN HIN ZU EIDETIK UND SYNÄSTHESIE.

GRENZBEREICHE, DIE SICH BISHER (TROTZ VEREINNAHMENDER TENDENZEN DES MAINSTREAMS IN DEN LETZTEN JAHREN) ERFOLGREICH WISSENSCHAFTLICHEN DOMESTIZIERUNGEN ENTZIEHEN KONNTEN, SICH ALLERDINGS HÖCHST ERFOLGREICH IN RAND-BEREICHE WIE EXTREM-SPORT UND KUNST TRANSFORMIEREN LASSEN.

BEZEICHNENDERWEISE BEREICHE, DIE SICH DURCH KATEGORIEN-VERWECHSLUNGEN, TRIVIALISIERUNG UND VOR ALLEM POLYSEMIE UNVERÄNDERT UND PROBLEMLOS

(vgl. CORONA) ALS KULTURELLE MACHTINSTRUMENTE BEWÄHREN.

 

ES HANDELT SICH DABEI UM EINEN BEGRIFF, DER DERZEIT WEDER IM DEUTSCHEN NOCH IM ENGLISCHEN AUF AUSSERWISSENSCHAFTLICHEN SEITEN ZU FINDEN IST – UND WENN, DANN IRREFÜHRENDERWEISE NUR IM ZUSAMMENHANG MIT AUTISMUS ODER, NOCH SCHLIMMER, MISSBRÄUCHLICH VERBALLHORNT IM MARKETING-BEREICH.

 

UND ZUDEM EIN BEREICH, DER SICH EBENSO WENIG WIE KUNST UND MUSIK „ERKLÄREN“ LÄSST, WAS AUSSENSTEHENDE LAIEN MITUNTER ALS BRÜSKIEREND EMPFINDEN, VOR ALLEM BEIM UNUMGÄNGLICHEN HINWEIS AUF DIE DIFFERENZIERUNG ZWISCHEN BRING- UND HOLSCHULD.

 

ES GEHT AUSSCHLIESSLICH UM ERFAHRUNG – UND IN KEINER WEISE UM GENUSS, ENTSPANNUNG o.ä., ALSO ALLE JENE BEREICHE, DIE DEN KULTURELLEN NÄHRBODEN DER HALB- UND VIERTELBILDUNG DARSTELLEN, UND GEGEN DIE ICH MICH MEIN LEBEN LANG (WENN AUCH MIT SEHR UNTERSCHIEDLICHEN ERGEBNISSEN) ZUR WEHR GESETZT HABE.

 

DIE METHODE DER S-THETIK ZIELT NICHT DARAUF AB, GESCHICHTE(N) IN BILDER ZU FASSEN, SONDERN BILDER IN IHRER GESCHICHTE AN SICH ALS ERZÄHLUNG ZU ER-FASSEN, SIE ALS SOLCHE ZU „LESEN“ - OHNE DIE VERSCHMIERUNG, SIE KÖNNTEN ZU UNS „SPRECHEN“.

 

SELBSTVERSTÄNDLICH (UND KEINES-FALLS „NATÜRLICH“) HABEN ZEICHEN IN DER VON MENSCHEN KONSTRUIERTEN WELT ETWAS ZU „SAGEN“ - IM SINN VON:

AUSSAGE, BEDEUTUNG UND

„AUF ETWAS (ANDERES) VERWEISEN“.

 

ES IST FÜR MICH AUCH AKZEPTABEL, DARAUS EINE „SPRACHE“ ZU KONSTRUIEREN – ABER DIE GLEICHSETZUNG SPRACHE UND SPRECHEN/SAGEN DURCH DAS OBJEKT (UND NICHT DESSEN URHEBER) HALTE ICH FÜR DAS VIELLEICHT GRÖSSTE ÜBEL VON DEN (NOCH AUFZUZEIGENDEN) VERSCHLEIERUNGSMECHANISMEN KULTURPOLITISCHER HIERARCHIEN.

 

DIE S-THETIK ZIELT LEDIGLICH DARAUF AB, DIESE STRATEGISCHEN STRUKTUREN SICHTBAR ZU MACHEN.

 

NICHT „WAS“ JEMAND DENKT, IST DERZEIT VON ZENTRALEM INTERESSE, SONDERN DAS „WIE“.

 

SPANNEND WIRD DIE NOCH OFFENE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM „WARUM“.

 

VERMUTLICH WIRD MIR DAS VERSTÄNDNIS DAFÜR VERWEHRT

 BLEIBEN, "WAS" DAS FÜR EINE GESELLSCHAFT IST, DIE DAS ALLES AKZEPTIERT -

NICHT ERSPART BLEIBEN  WIRD MIR WOHL DIE RESIGNATION, DASS ES NICHT JENE IST, DIE VIELE MEINER GENERATION ALS HOFFNUNGS-SCHIMMER GESEHEN HABEN.

 

DIE PRAXIS DER S-THETIK IST EINE DER PRODUKTION AN STELLE DER KONSUMPTION UND BERUHT AUF

DER EINSICHT, DASS JEGLICHE BEGEGNUNG MIT DEM ANDEREN LEDIGLICH IN UND ALS AN-NÄHER-UNGEN ERFOLGEN, SICH MIR "", "DAS SCHÖNE" UND "DAS GUTE", VOR ALLEM ABER "DIE WIRKLICHKEIT", NIE ERSCHLIESSEN WERDEN – EBENSO WENIG WIE „DIE“ KUNST U. Ä. MYSTIFIZIERENDE BEGRIFFS-KONSTRUKTIONEN.

SOLANGE MIR ÜBEREIN-STIMMENDE EINSICHT IN DIE AUSSEN-WELT BZW. DIE INNEN-WELT DES ANDEREN NICHT MÖGLICH IST, GIBT ES NUR EINEN BEREICH, FÜR DEN ICH MICH SOWOHL

ZUSTÄNDIG, ABER AUCH ALLEIN

VERANTWORTLICH BETRACHTE –

ALS TÄTER - UND KEINESFALLS IN EINER OPFERROLLE:

(s. RADIKALER KONSTRUKTIVISMUS):

 

DIE ENTWICKLUNG MEINES SELBST UND DIE AUSREIFUNG DESSELBEN. GENAU DAS IST DIE THEMATIK, MIT DER ICH MICH, SEIT MEINER ERSTEN BEGEGNUNG MIT DEM "SPIEL" ZWISCHEN KUNST UND NATUR-WISSENSCHAFT BZW. DER DIALEKTIK DER APPERZEPTION, SEIT ÜBER 30 JAHREN BESCHÄFTIGE –

EIN BEOBACHTUNGSZEITRAUM, DEN ICH MITTLERWEILE FÜR EMPIRISCH HALBWEGS SERIÖSE SCHLUSS-FOLGERUNGEN ALS EINIGERMASSEN AUSREICHEND ERACHTE.

PERSÖNLICHE INTERESSEN UND MORALISCHE KRITERIEN SIND DABEI

(UN-MORALISCH A-MORALISCH !)  - SOWEIT MÖGLICH - ZU MINIMIEREN – NUR IN DIESEM SINNE IST FÜR MICH KANTS FORMULIERUNG VOM „INTERESSELOSEN WOHLGEFALLEN“ ANNEHMBAR.

 

VORWÜRFE WIE NARZISSMUS UND EGOZENTRIK WEISE ICH VON MIR – ICH HALTE ES VIELMEHR  FÜR EINE VERPFLICHTUNG, SICH SPÄTESTENS GEGEN ENDE SEINES LEBENS  HIN DER EIGENEN VERORTUNG UND VERNETZUNG BEWUSST ZU WERDEN –

SICH (UND SEIN) SELBST DER PRÜFUNG DURCH DIE EIGENE WAHRNEHMUNG (ALSO AESTHETIK) ZU UNTERZIEHEN UND IN DAS AKTIVE SELBST UMZU-SETZEN, OHNE SICH WEITERHIN SOZIALEN ZWÄNGEN ZU UNTERWERFEN.

 

WESENTLICHE ROLLEN SPIELEN DABEI DIE ORIENTIERUNGS-RICHTUNGEN INNERHALB DER A- UND B-SCHICHTEN SOWIE DIE HALTUNG, GEFÜHLE VON DER VERSTANDESSEITE HER ZU ENTWICKELN (UND NICHT: DEN VERSTAND AUF DER GEFÜHLSEBENE AUFZUBAUEN bzw. DIE GLEICH-SETZUNG VON GEFÜHLEN MIT EMOTIONEN ALS "EMPATHIE" HINZUSTELLEN). 

 

UNGEKLÄRT IST FÜR MICH DAS PROBLEM DER AUFKLÄRUNG, DIE DEM GEGNER IN DIE HÄNDE SPIELT.

 

UND OFFEN IST DIE FRAGE, INWIEWEIT DAS AUFZEIGEN VON VERNETZUNGEN UND VERBINDUNGEN LETZTEN ENDES DER HYBRID-BILDUNG DURCH KI VORSCHUB LEISTET – PARADOX, WEIL DER GRUNDGEDANKE DER S-THETIK EBEN DARIN LIEGT, DIE AUS MEINER SICHT WICHTIGSTEN MENSCHLICHEN FÄHIGKEITEN, DAS SELBSTSTÄNDIGE DENKEN UND DIE AUSBILDUNG VON REFLEKTIERENDEM BEWUSSTSEIN,  WIEDER VERSTÄRKT IN DAS ZENTRUM GEMEINSAMEN HANDELNS ZU STELLEN. 

 

letztes Update: 3.Mai 

 

Walter Kortanek © 2021

 

 

fb - EINTRAG FEBRUAR 2021

ZUM VERSTÄNDNIS DER 

QUADRIERUNG DES NICHTS

 

DER BISHERIGE VERZICHT AUF ERKLÄRUNGEN DÜRFTE EHER ZU IRRITATIONEN DENN ZUM SPIELERISCHEN UMGANG MIT UNGEWOHNTEN WAHRNEHMUNGSFORMEN GEFÜHRT HABEN.

DESHALB EINE KURZE BESTANDSAUFNAHME VOR DEM SIEBENTEN TEIL:

SÄMTLICHE ABBILDUNGEN BISHER SIND VISUELLE UMSETZUNGEN DER JEWEILIGEN KAPITELÜBERSCHRIFTEN MEINER THEORETISCHEN UND PRAKTISCHEN AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM BEREICH ÄSTHETIK (IM URSPRÜNGLICHEN SINN VON „WAHRNEHMUNG“) IN FORM EINES SEIT JAHREN SICH ENTWICKELNDEN ANALOGEN KUNSTPROJEKTES, DAS ICH MITTLERWEILE CORONA-BEDINGT IN TEILEN AUCH ONLINE ZUGÄNGLICH MACHE.

EIN GROSSER TEIL DAVON BASIERT AUF SCHRIFTEN MEINER 40-JÄHRIGEN LEHRTÄTIGKEIT – UND JA, DAS WAR TATSÄCHLICH NOCH IN DEN 90ern GYMNASIASTEN IM FACH VISUELLE KOMMUNIKATION NICHT NUR ZUMUTBAR, SONDERN ANGESICHTS SICH ABZEICHNENDER DIGITALER UMWÄLZUNGEN SOGAR FASZINIEREND.

ALS BEISPIEL VERWEISE ICH AUF PUNKT 6.7.2:

"DAS SCHWARZE QUADRAT" DAS ICH IN VERBINDUNG MIT MAGRITTES „DAS IST KEINE PFEIFE“ DAMALS SOGAR MIT 15-JÄHRIGEN DISKUTIEREN KONNTE:

TATSÄCHLICH IST DORT KEIN SCHWARZES QUADRAT ZU SEHEN, ÄUSSERSTENFALLS ETWAS, DAS AN EIN SOLCHES ERINNERT – WOBEI ICH AUF DIE DIFFERENZIERUNG ZWISCHEN REALEM UND VIRTUELLEM BILD bzw. DARAUF, DASS DAS WISSEN DARÜBER SCHON ÜBER 100 (!) JAHRE ALT IST, AN DIESER STELLE GAR NICHT ERST EINGEHEN MÖCHTE – EBENSO WENIG WIE AUF DIE UNTER-SCHEIDUNG VON „nichts“, „Nichts“, „leer“, „Leere“ bzw. „DEFINITION“ UND „BESCHREIBUNG“.

DAVON WIRD SPÄTER DIE REDE SEIN.

WICHTIGER ERSCHEINEN MIR MOMENTAN ZWEI DINGE:

„QUADRIERUNG“ HAT NICHTS MIT „QUADRATUR“ ZU TUN, SONDERN IST DIE FACHBEZEICHNUNG IM VISUELLEN (BES. FILM UND PHOTOGRAPHIE - BITTE NICHT GLEICHSETZEN MIT FOTOGRAFIE!) FÜR DAS

„IN EINEN RECHTECKIGEN AUSSCHNITT SETZEN“.

DIE SCHWARZE FLÄCHE SELBST LÄSST SICH AUF VIELES ZURÜCKFÜHREN – z.B. AUF DAS SCHWARZE LOCH, DEN TOD ODER EINEN NOTENKOPF - WOBEI AUCH DIE NOTE BEKANNTLICH NICHT „DIE MUSIK“ AN SICH, SONDERN LEDIGLICH EINEN HINWEIS DARAUF DARSTELLT - UND DAMIT EINE MÖGLICHE WAHRNEHMUNGSRICHTUNG.

VOR ALLEM JEDOCH HAT DAS ALLES NOCH LANGE NICHTS MIT KUNST ZU TUN, VIEL MEHR MIT DER SPRACHLICHEN UND DAMIT DENK-BEZOGENEN PRÄZISION IM SINNE

S-THETISCHER KRITERIEN IM BEREICH VISUELLER KOMMUNIKATION UND INTERAKTION.

ANDREA EHRENBERGER HAT GESTERN DANKENSWERTERWEISE AUF ZUSÄTZLICHE BEREICHE WIE AKUSTIK, KLANG UND TON HINGEWIESEN – UND DAMIT INTUITIV MEINE FRAGESTELLUNG FORCIERT:

WENN EINE SO „EINFACHE“ ABBILDUNG OFFENSICHTLICH „SO SCHWIERIG“ ZU ENTSCHLÜSSELN IST – UM WIE VIELES MEHR GEHT DANN BEI KOMPLEXEN BILD - WORT - INFORMATIONEN VERLOREN?

UND WIE VIELES ERST RECHT IN VERBINDUNG MIT TÖNEN UND MIT DER - MEINER THEORIE NACH - HÖCHSTEN , KOMPLIZIERTESTEN KOMMUNIKATIONSFORM, DER MUSIK?

 

 

 

 

PROJEKTBERICHT FÜR 2020

 

 

 RAPPROCHEMENT

 DAS ERSTE PROJEKT

 DER S-THETIK

 

   AUFTRAGGEBER:

 „BÜRO FÜR INTERAKTION“

 

 ZIEL: VISUALISIERUNG DES EXODOS AUS  DEM MUSEUMS-QUARTIER SOMMER  2020.

 

 DIE EINLADUNG BOT MIR ERSTMALS  ARBEITSBEDINGUNGEN, DIE MEINEN  KRITERIEN VON KUNSTPRODUKTION    ENTSPRECHEN.

 EIN ZUSÄTZLICHER ANREIZ WAR

 DER MÖGLICHE DISKURS ÜBER  GENERATIONSÜBERGREIFENDE  VERÄNDERUNGEN, VOM ANALOGEN HIN  ZUM DIGITALEN, UNTER DER  BERÜCK-   SICHTIGUNG DIAMETRAL  GESETZTER   AKADEMISCHER POSITIONEN  -   UNGEACHTET DAMIT VERBUNDENER   ÖKONOMISCHER UND LOGISTISCHER   PROBLEME.

 

 LETZTENDLICH HABEN COVID-19 UND

 DIE FOLGEN ANALOGE INSTALLATIONEN   AN ORT UND STELLE „SINN“- LOS UND   DAMIT HINFÄLLIG GEMACHT.

 

 DIE AUS DIESEM GRUND ENTSTANDENE   BROSCHÜRE  DOKUMENTIERT DIE   PROJEKTENTWICKLUNG IM HERBST 2020

 UND DIENT ZUGLEICH ALS  BASIS  FÜR EIN  DREHBUCH MIT STORYBOARDS  ALS KREISSCHLUSS MIT MEINEM  ANALOGEN FILMMATERIAL AUS DEN  1980er JAHREN UNTER DEM TITEL

 

 VON DER GLOBALISIERUNG

 ZUR GLOBULISIERUNG –

 

 EINE POLEMIK IM SINNE

 ANTIKER STREITKUNST

 

 

IN VORBEREITUNG :

 

EINFÜHRUNG IN DIE S-THETIK -

KAPITEL 1

 

  

 

 

       AUS DER TEXTSAMMLUNG 2019:

ATONALITÄT UND ABSTRAKTION ALS GRUNDLAGE DER WAHRNEHMUNG UND BEURTEILUNG VON HARMONIE

DAS LEIDEN ALS TRIEBFEDER UND LUST AM ERKENNEN

DEMOKRATISIERUNG DER DEMOKRATIE ALS

SCHRITT IN DIE UNFREIHEIT

FORMALISMUS UND STILISTIK ALS WERTUNGSPROBLEM

FORTSCHRITTSGLÄUBIGKEIT ALS REGRESS

KUNST ALS INDIKATOR SOZIOLOGISCHER KOMMUNIKATIONSFORMEN

PESSIMISMUS ALS VORAUSSETZUNG UND GRUNDLAGE GLÜCKLICHER MOMENTE

SCHMÖKERN – EINE AUSSTERBENDE KULTURTECHNIK

SISYPHOS ALS SINNBILD KÜNSTLERISCHER UNGEBROCHENHEIT

STERBEN – LEIDEN – TOD ALS TRIEBFEDERN KÜNSTLERISCHER WERKSETZUNGEN

ÜBER DIE DIALEKTIK VON SPRACHBILDERN UND BEGRIFFLICHEM IM DENKEN PERFORMATIVER ÄSTHETIK

VOM FOLGENREICHEN GLAUBENSPRINZIP, DER EINZELNE SEI EINFACHER ZU BEHERRSCHEN ALS

DIE MASSE

VOM VERLUST ANALOGER SYSTEMATIK UND ANALYTISCHER METHODEN

VOM VERZICHT AUF SOZIALE KONTAKTE ALS BEFREIUNGSAKT

VON DER IRONIE, DIE ENTWICKLUNG DER SATIRE OHNE ZYNISMUS ZU ANALYSIEREN

VON DER MASSLOSIGKEIT DES MESSENS

VON DER QUÄLENDEN GNADE DES ASSOZIATIVEN DENKENS IN BILDHAFTEN ÜBERLAGERUNGEN

VON DER SCHÖNHEIT DES HÄSSLICHEN UND DER GRAUSAMEN

VON DER SCHWIERIGKEIT, DIE ENDLICHKEIT ZU LEBEN UND DER LEICHTIGKEIT, DEN TOD ZU AKZEPTIEREN

WARUM ICH FORMALIST BIN

 

DAS THEORETISCHE KONZEPT

 

(Die ersten 3 Teile von derzeit 40))

 

BASIS:

       1.     Wissen und Erkenntnis

1.1.        Erfahrung und Empirismus

1.2.        Pragmatismus

1.3.        a priori

1.4.        a posteriori

1.5.        Epistemologie

 

       2.     Sinn und Bedeutung

 

       3.     Das Urteil

3.1.        Urteile und ihre Erscheinungsformen

3.1.1.   Entstehungsbedingungen

3.1.2.   Verifikation

3.1.3.   Falsifikation

 

       4.    Denken und Sprechen

4.1.        Erscheinungsformen des Denkens

4.1.1.   Das Denken laut Kant (Erweiterungen dazu aus Sicht der „S“-Thetik s.d.)

4.1.1.1.       diskursiv

4.1.1.2.       intuitiv

4.1.1.3.       produktiv

4.1.1.4.       reflektierend

4.2.        Erscheinungsformen der Sprache

4.3.        Wechselwirkung Sprache und Denken

4.4.        Erscheinungsformen und Möglichkeiten des Sprechens

4.5.        Sprachwandel – Sprachverlust - Sprachverfall

 

       5.     Das Ich und ich

5.1.        Das Ich und das Es

5.2.        Das Ich und das Du

5.3.        Das Ich und das Selbst

5.4.        Das Ich und das Über-Ich

5.5.        Das Ich und das Wir

 

       6.     Subjekt und Objekt

6.1.        Subjektivismus

6.2.        Objektivismus

6.3.        die Hartnäckigkeit der

            Subjekt-Objekt-Spaltung

6.4.        Wechselwirkung von Subjekt und Objekt

6.4.1.   in den Naturwissenschaften

6.4.2.   in den Geisteswissenschaften

6.4.3.   in den Philosophien

6.4.4.   in den Religionen

6.4.5.   in der Literatur

6.4.6.   in den Bildenden Künsten

6.4.7.   in der Musik

 

       7.     Selbstbewusstsein

7.1.        Selbst und Bewusstsein

7.2.        Selbstvertrauen

 

       8.     Werte und Normen

 

       9.     Handlung

9.1.        Konsequenzen und Verantwortung

9.2.        Wille und Wollen

9.3.        Freiheit – ein Begriff und seine Gebrauchsformen

 

       10.  Vernunft

10.1.     Verstand

10.2.     Abhängigkeit und Wechselwirkung

 

        11.  Analytische – synth. Vorgangsweise

11.1.     Die Logik

11.2.     Die Dialektik

11.3.     Die Kunst der Fragestellungen

11.3.1.         Bei Lullus

11.3.2.         Mäeutik 

11.3.3.         Sophistik

11.3.4.         bei Proust

11.3.5.         bei Canetti

11.3.6.         bei den Epigonen der      Unterhaltungsindustrie

11.4.     Die Fähigkeit zur Deduktion

11.5.     Die Fähigkeit zur Induktion

 

       12. Wahrnehmung

12.1.1.         der subjektive Blick

12.1.2.         der reduzierte Blick

12.1.3.         der intuitive Blick

12.1.4.         der blinde Fleck

12.1.5.         der makroskopische Blick

12.1.6.         der mikroskopische Blick

12.1.7.         Variationen

12.2.     das Zeichen

12.2.1.         Signal

12.2.2.         Symbol

12.2.3.         Indiz

12.2.4.         Ikon

12.2.5.         Index

12.3.     die Schrift

12.3.1.         und ihre Lesbarkeit

12.4.     das Bild

12.4.1.         sein Abbild

12.4.2.         und seine Lesbarkeit

12.4.2.1.    Formen des Lesens

12.4.2.2.    Lesen und Sprache

12.4.2.3.    Bild-Sprache und Bildsprache

12.4.2.4.    Sprachen der Kunst (bei Goodman)

12.5.     der Ton

12.5.1.         der Klang

12.5.2.         Tonalität, Atonalität und Harmonie

12.6.     das Geräusch und das Flimmern –

            Chaos und Kosmos

12.7.     das Wort und der Begriff

12.7.1.         Analytische Philosophie und philosophischer Wandel

12.7.2.         Abstraktion – Destruktion – Konstruktion – Dekonstruktion -           Strukturalismus

       13. Positionen und Perspektiven

       14. Komposition und Utopie

       15. Visualisierung und das Performative

             als künstlerischer Akt

 

1 GRUNDLAGEN

 

1.1.   Denken und Sprache

1.2.   der Blick

1.3.   Zeichen – Wort – Begriff

1.4.   Einteilung der Begriffe

1.5.   Urteil und Schluss

1.6.   Prinzipien

1.7.   Modalitäten

1.8.   Relationen

1.9.   Dialektik

1.10. Wahrheit

1.11. Seinserkenntnis

1.12. Kategorien – Einführung in eine

         Begriffe-Systematik

1.12.1            Kategorien des Seins

1.12.1.1.    Dichotomie Leib – Seele (Materie und Geist)

1.12.1.2.   Monismus – Dualismus / Manichäismus - Pluralismus

1.12.2.          Wertkategorien

1.12.2.1.    Kategorienfehler

1.12.2.2.    Wertewandel

1.12.3.         Kategorien der Meta-Ästhetik

1.12.3.1.   Das Gute

1.12.3.2.   Das Wahre

1.12.3.3.   Das Schöne

1.12.3.4.   Der Geschmack

1.12.3.5.   Objekt und Subjekt – Spaltung, Ko-Existenz und Wechselwirkung

1.12.3.6.   Innen und Außen / Exoterik und Esoterik (im Sinne von Aristoteles)

1.12.3.7.   Spiegelung und Projektion

1.12.3.8.   Positionismus und Perspektivismus (vgl. Kapitel „Die –Ismen“)

1.12.3.9.   Reflexivität und Reflexion

1.12.3.10.             Pragmatismus und

       Empirismus

1.12.3.11.             Urteilskategorien

1.13.          Hypostasieren

1.14.          Objekt(e) der Erkenntnis

1.15.          Metaphysik und Ontologie

1.15.1.     Wahrheit und Wirklichkeit

1.15.2.     Wahrheit und Realität

1.15.3.     Transzendenz und transzendental

1.15.4.     Glaube, Hoffnung, Illusion und Utopie

1.16.          Substanz

1.17.          Subjekt der Erkenntnis

1.18.          Subjekt des Erkennens

1.19.          Bewusstsein und Materie

1.20.          Zeit und Raum

1.21.          Bewegung

1.21.1.     Entwicklung contra Evolution

1.21.2.     Fortschritt und Wachstum

1.22.          Form und Formgebung (vgl. Kapitel „Formalismus“): Die Gestalt(ung)

(vgl. zu diesem Bereich generell Teil 1 – die BE-CD-1 zur Bild. Kunst)

1.22.1.     Kontur

1.22.2.     Struktur (vgl. Kapitel „Strukturalismus“)

1.22.3.     Textur und Text

1.22.3.1.    Transport und Transformation: Sub-Text und Meta-Text

1.22.3.2.    Interpretation und Deutungsanspruch: Hermeneutik

1.22.3.3.    Übersetzungsproblematik

1.22.3.3.1.  Synchronisation

1.22.3.3.2.  Simultanübersetzung

1.22.3.3.3.  Hermeneutik und Interpretation

1.22.3.3.4.  Dolmetschen

2 ANALYSEBEREICH WAHRNEHMUNG

 

2.1. Perzeption

2.2. Apperzeption

   2.2.1. Heuristik (vgl. Kapitel „Urteilen“)

   2.2.2. Hermeneutik

   2.2.3. Semiotik (beachte: Auflistung der in dieser   

             Arbeit zitierten Semiotiker a.a.O.)

   2.2.4. Kommunikation

       2.2.4.1. analoge Kommunikation

       2.2.4.2. digitale Kommunikation

       2.2.4.3. digitalisierte Kommunikation und 

              Künstliche Intelligenz (KI)

2.3. Übergreifende Formen

   2.3.1. Verbale und Non-Verbale Kommunikation

   2.3.2. Zeichen und Sprache contra

             Zeichensprache

   2.3.3. Sprache und Bild am Beispiel

            „Die Wörter in der Malerei“

   2.3.4. Sprachbilder am Beispiel Magritte und der

             Analyse von Foucault

   2.3.5. Sprachkörper bei John M. Krois

 

usw. bis derzeit Punkt 40.4